Die Sitzungen der KG Änze Kääls

Hier findet ihr Bilder und Berichte zu unseren Sitzungen der letzten Jahre!

Herrensitzung 2019

Hier findest du die Fotos der Herrensitzung 2019!



Am 10. Februar 2019 fand wieder die traditionelle Herrensitzung der Änze Kääls statt. Pünktlich um 11:00 Uhr zog der Elferrat – dieses Jahr als Superhelden kostümiert – auf die Bühne des bis zum letzten Platz gefüllten Worringer Vereinshauses. Präsident Edgar Müsch konnte eine gut gelaunte Männerschar zum Sitzungsprogramm begrüßen.

Die Sitzung startete mit dem Einzug des Prinzen samt Gefolge. Nach einer kurzen Begrüßung von Prinz Manny I. von der KG Löstige Junge, ging es gleich mit einem Knüller los. Als erste Redner konnten „die zwei Störenfriede“ in der Besetzung: Klaus Dittgen und Karl Heinz Wendling begrüßt werden. Den beiden, im Worringer Karneval nicht ganz unbekannten Herren, merkte man die Freude sofort an und dies sprang auch direkt auf das Publikum über.

Angeführt von Fahnenträger Christian Hirsch zog dann die Burgwache – das Tanzcorps der Änze Kääls- mit Mariechen Miriam Speth und Offizier Christian Kühn auf. Angeleitet von Kommandant Fabian Müsch legte die Burgwache mit ihren Tänzen zu „Für die Iwigkeit“ und „Ein Hoch auf die Liebe“ kräftig los.
Anschließend besang das Kölner Trio La Mäng nicht nur den Dom, sie hatten auch eine Hymne auf die Köbesse im Gepäck.

Es folgte der Kölner Kabarettist Ralph Kuhn alias „Ne Usjeflippte“. Mit seinen mehr als 30 Jahren Bühnenerfahrung war es für ihn ein Leichtes den Saal zum Toben zu bringen und kam um eine Zugabe nicht herum. Selbstverständlich wurden die Herren auch hierbei nicht enttäuscht.
Die Burgwache war dieses Jahr besonders sportlich unterwegs. Zu einem mitreißenden Musik-Mix begeisterten sie das Publikum mit einem Ausflug in die 80er- und 90er-Jahre. Mit ihrem Aerobic-Showtanz heizten sie dem Saal ordentlich ein.

Die Rede von D’r Tulpenheini – alias Roland Paquot, „der erste Ausländer (Belgier) der in einer Kölner Fernsehsitzung aufgetreten ist“- brachte mit seinem Programm „Ich bin die Tulpe, wer bist du?“ die Herren wiederholt zum Lachen und tobendem Applaus.
Als „6 Richtije“ standen keine Unbekannten auf der Bühne der Worringer Herrensitzung. Der Elferrat und das Publikum waren wie immer begeistert und sangen und klatschten ausgelassen mit.

Auch die diesjährige Herrensitzung ging musikalisch zu Ende, denn es folgte das „Trompeterkorps Eefelkank e.V.“. Sie gaben alles und brachten den Saal mit Karnevalsmusik gepaart mit Big Band Sound zum Schluss noch einmal so richtig zum Kochen.

Das Schlusswort von Präsident Edgar Müsch ging an alle helfenden Hände vor und hinter der Bühne. Besonderer Dank galt Literatin Vicki Müsch für die Organisation und das tolle Programm der Sitzung. Des Weiteren bedankte er sich auch bei den Sitzungsbesuchern und versprach, dass es im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder eine hervorragende Herrensitzung geben wird.

Kostümsitzung 2019

Die Fotos findest du hier: Fotos der Kostümsitzung 2019!



Samstagabend. 19. Januar 2019 pünklich um 20 Uhr.

Die KG ÄNZE KÄÄLS Köln-Worringen v. 1926 e.V. starteten zu einem über 4 stündigen Sitzungsprogramm. Dazu wurden nach der Begrüßung durch Moderator Dominik Müsch, zuerst die „Herzen“ geöffnet. Die Session 2019 steht unter dem Motto „Do jeit uns et Hätz op.“ Das nahmen die Bühnenbauer um Irene Speth mit Unterstützung der Wagenbauer wörtlich und hatten kurzerhand aufklappbare Herzen auf der Bühne angebracht.

Die Sitzung startete mit dem Einzug von Prinz Manny I. aus der KG Löstige Junge samt Hofstaat. Nachdem der Präsident der Änze Edgar Müsch die Vorstellung absolviert hatte, überreichte er neben Geschenken für Prinz, seine Gattin und die Hofdamen, auch als Zeichen der Verbundenheit den Vereinsorden der KG Änze Kääls. Eine Tradition in Worringen. Nachdem Mario Paulus mit Combo den Prinzenschlager zu Gehör brachte, durfte auch der Prinz ein paar Worte sagen. Ob er sich dabei kurz fasste, …? Nachdem die Kapelle „Die Dixies“ unter der Leitung von Artur Schmitz den Prinzen samt Gefolge mit einem Klatschmarsch in seine Loge begleitet hatte, konnte es weiter gehen.

Das Kindertanzcorps der KG Änze Kääls marschierte auf die Bühne, allen voran Fahnenträger Tim Buchwald. 17 Jungen und Mädchen im Alter von 4 – 9 Jahren zeigten mit einem „Medley“ ihr Können. Offizier Simon Buchwald und Mariechen Giuliana Usala wurden wie die anderen Kinder vorgestellt und erhielten ein Präsent. Wie sich das für ein Mariechen gehört, groß oder klein, bekam Giuliana noch ein Sträußchen Blumen überreicht. Dem Trainerteam Carolin Behnke, Doro Schiefer und Anke Walendy dankte man ebenfalls, und der Applaus des Publikums war dem Kindertanzcorps gewiß.

Die JÄKen Früchtchen zeigten in diesem Jahr einen Sketch rund um „Schule“ und auch hier hatte das Publikum sichtlich Spaß. Alessa Knuth als Lehrerin und als Schüler Luisa Anfang, Franziska Weber, Michaela und Franziska Schönenberg machten ihre Sache als Eisbrecher des Abends gut. Der Dank für das Einstudieren galt dem Betreuerteam Nathalie Roschke, Isabell Artz und Manuela Thiel.

Mit „Dat du dat Tatoo has“ brachte Vicki Müsch den ersten Schlager des Abends zu gehör. Mit Unterstützung des musikalischen Leiters Hans Peter Hemmersbach, der sich auch für das Einstudieren und Begleiten der anderen Gesangsnummern des Abends verantwortlich zeigt, brachte sie Stimmung in den Saal.

Bei dem Sketch „Kita SCHLECKERmäulchen“ zeigte eine Gruppierung mit Namen „Verdrüschte Früchte“, dass man auch nach einer aktiven Karriere in der Gruppe JÄK (Junge Änze Kääls) auf der Bühne ein zu Hause finden kann. Bei dem Sketch, in dem eine ehemalige Schlecker Filiale samt Personal in eine Kita mit „rationaler Regalpädagogik“ umgewandelt wurde, blieb kein Auge trocken.

Mit „Auf einmal ist man 50“ erzählte Doris Pesch gesanglich vom älter, aber nicht alt werden. Seit vielen Jahren schon erfreut Doris die Zuschauer oder besser Zuhörer mit mitreißenden Melodien.
Die Rednerin Mirijam Harrer zog vor Jahren der Liebe wegen nach Xanten. Sie blieb ihrem Verein der KG Änze Kääls aber nach wie vor treu. Sie schreibt ihre Reden selbst und erzählt von ihrem Leben und ihrem Liebsten, mal Hasi und mal Gorilla. Auch in diesem Jahr wurde der aufmerksame Zuhörer nicht enttäuscht.

Anschließend wurde wieder getanzt. Der Saal erhob sich, um das Jugendtanzcorps der KG Änze Kääls zu empfangen. Die 13 Jugendlichen im Alter von 10 – 14 Jahren zeigten nicht nur einen fulminanten Tanz auf “Stell de Stadt op d’r Kopp“. Zusammen mit ihrem Trainerteam Leonie Gotzens, Jacqueline Winters und Katharina Dick choreographieren sie auch die Tänze mit. Dominik Müsch stellte die Truppe namentlich vor.

Bevor es aber mit dem zweiten Marsch weitergehen konnte, trat noch mal Präsident Edgar Müsch auf die Bühne und brachte Jubilarin Beate Günther mit. Sie wurde für 25 Jahre aktive Vereinsmitgliedschaft mit dem besonderen Orden ausgezeichnet. Die Urkunde wurde von Beates Enkelin Lara angereicht, die selber im Jugendtanzcorps tanzt. Nach einem herzlichen Applaus geleitete Edgar die Jubilarin wieder an ihren Platz und das Jugendtanzcorps konnte auch noch den Marsch auf „Die Welt noch nit jesinn“ tanzen. Die KG Änze Kääls ist mit Recht stolz auf ihren Nachwuchs.

Lustig ging es weiter im Programm. Als „Die Huuswiever“ traten erstmals Conny Meier und Claudia Gruß mit einem Zwiegespräch gemeinsam auf. Sie erzählten am geöffneten Fenster, von Flugreisen, Parshippen, Nachbarn und Frühlingsrollen. Im nächsten Jahr freut sich der Verein schon auf ein neues Zwiegespräch der beiden.

Beim Auftritt der Burgwache, das Tanzcorps der KG Änze Kääls, konnten das Publikum Tanz und Akrobatik bewundern. Ein echter Hingucker. Das Trainerteam Manuela Anfang, Bianca Knuth und Marcus Engel hatte zusammen mit der Gruppe wieder einen sehr schönen Tanz einstudiert. Nach einer kurzen Verschnaufpause konnten die 23 Tänzerinnen und Tänzer dem staunenden Publikum vorgestellt werden.

Wenn der Festkomiteepräsident Klaus Dittgen die Bühne betritt, wird es offiziell: An diesem 19. Januar 2019 würdigte er Stephan Güsgen für seine Verdienste um den Worringer Karneval mit einer Laudatio und dem Orden des Festkomitee in gold. Stephan zeigte sich sichtlich gerührt.
Nach Abmarsch des neuen Ordensträgers und des Festkomiteepräsidenten, tanzte die Burgwache auf „Ein Hoch auf die Liebe“ gutgelaunt und gekonnt den zweiten Marsch. Die Fahne trägt Christian Hirsch, Kommandant ist Fabian Müsch. Das Tanzpaar bilden der Offizier Christan Kühn mit seinem Mariechen Miriam Speth. Sie erhielten die Präsente des Vereins als kleinen Dank an die Truppe, Dominik freute sich, dem Mariechen Miriam den Blumenstrauß überreichen zu dürfen.

Dann schlug die große Stunde des Prinzen, durfte er doch der Burgwache seinen Prinzenorden verleihen und die jungen Damen auch gleich bützen. Mit einer ausgefeilten Choreografie verkürzte die Burgwache den Zuschauern das Warten, was allgemein für eine Auflockerung sorgte.

Danach zogen die Burgwache und der Prinz mit seinem Gefolge ab. Alle hatten sich eine Pause verdient.

Nachdem sich der Prinz in der Pause stärken konnte, zog er gutgelaunt mit seinem Gefolge zur zweiten Hälfte auf.

Das Programm startete mit der Gruppe JÄK. Was macht eigentlich… haben sie sich gefragt und sich dabei Fernsehrichterin Barbara Salesch rausgesucht. In ihrem Sketch zeigten die JÄK in herrlich überspitzer Weise, was passiert, wenn die Bewohner des Seniorenheims „Kalter Kühlschrank“ IHRE Richterin zur Schlichtung und Aufklärung all ihrer Problemchen heranziehen. Das Betreuerteam Michaela Müsch, Katharina Zimmermann und Manuel Roth haben mit ihrer Truppe dem Publikum wieder mal viel Spaß bereitet.

Dann wurde es wieder Zeit für Musik. Michele Gruß brachte „Et Köbeslied“ dar. Doch halt, nur Michele? Nein, aus dem Off unterstütze sie ihre Mutter Claudia Gruß gesanglich und die beiden brachten den Saal dazu, kräftig mitzumachen.

Prominenz auf Worringens Bühne folgte dann. Sascha Grammel mit seinem Vogel tauchte auf. Oder war es vielleicht doch eher Sascha Schüller, der Sohn des Prinzen Manny I., der seine Bauchrednerpuppe mitgebracht hatte? Hinter der Verkleidung der Puppe versteckte sich Moderator Dominik Müsch. Auch sie sind hervorragend beim Publikum angekommen.

Manche Verbindungen werden im Himmel geschlossen. Manche aber auch beim gemeinsamen Singen an der Theke. So geschehen damals bei den Gesangsduo, das nun folgte. Mit „Dä Wing vun Kölle am Rhing“ brachten Bianca Knuth und Thomas Schönenberg das Publikum zum Schunkeln. Sie wurden mit begeistertem Applaus belohnt.

Es folgte eine weitere Newcomerin: Mit „Die Muffinjeans“ gab Literatin Vicki Müsch ihr Rednerdebüt. Zusammen mit dem AK-Sitzung ist Vicki die Verantwortliche für das Programm. Für ihre Ausführungen zur Weight Watchers Gruppe und Unterschieden zwischen Frauen und Männern konnte auch sie ein Präsent in Empfang nehmen.

Katharina Zimmermann vervollständigte den Reigen der Sänger. Mit „Mer schrieve Jeschichte“ brachte sie auch zu später Stunde noch mal Stimmung in den Saal.

Erinnern Sie sich an die frühen 90ger Jahre, als die Aerobicwelle ihren Höhepunkt hatte? Die Burgwache zeigte mit ihrem Zusatztanz, dass die Lieder von damals auch heute noch gut ankommen. Erst nach einer Zugabe war das Publikum zufrieden.

Dominik Müsch dankte im Anschluss allen Auftretenden und allen Helfern, die zum Gelingen der Sitzung beigetragen hatten. Ein besonderer Dank galt Prinz Manny I und natürlich einem hervorragenden Publikum. Zu vorgerückter Stunde wurde die Sitzung wie bei den Änze üblich, mit Singen des Büttenmarsches beendet

3 x Wurringe Alaaf und Prinz Kamelle

Verantwortlich für die Berichterstattung:
Anika Roth und Vicki Müsch

Fotos:
Alexander Kourtis

Kostümsitzung 2018

Zum Album gelangt ihr hier: Kostümsitzung 2018

Pressemappe zur Kostümsitzung am 13.01.2018 der Karnevalsgesellschaft Änze Kääls schwaz wies Köln-Worringen von 1926 e.V.

Am 13.01.2018 war die Bühne des Worringer Vereinshauses für die Kostümsitzung der Änze Kääls hergerichtet.Passend zum diesjährigen Sessionsmotto „Hobbys vun hück und fröherer Zick“ zierten Tänzer aus den 70er Jahren die Bühne.

Pünktlich um 20:00 Uhr erfolgte die Begrüßung durch den Sitzungsleiter Dominik Müsch. Im Anschluss zog seine Tollität Prinz Detlev I. mit seinem Hofstaat ein. Präsident Edgar Müsch begrüßte ihn und verlieh ihm den Gesellschaftsorden. Nachdem der Prinzenschlager durch Maria Axler dargebracht wurde, nahmen der Prinz und sein Hofstaat in der Prinzenloge ihren Platz ein.

Danach präsentierten sich die Kleinsten der Gesellschaft – unser Kindertanzcorps mit dem Tanzpaar Franziska Weber, quasi als „Alt-Mariechen,“ und das neue Mariechen Giuliana Usala mit Simon Buchwald, an der Fahne Tim Buchwald. 17 Kinder im Alter von 4 bis 9 Jahren wibbelten zu „Wolkeplatz“ über die Bühne. Nicht auszurechnen wieviel Probenzeit dafür von den Trainerinnen Daniela Buchwald, Carolin Behnke, Dorothee Schiefer und Anke Walendy, aufgewendet worden ist.

Würden die Gebrüder Grimm heute leben, wäre ihr bekanntes Märchen über das Mädchen mit der roten Kappe wohl in etwa so ausgefallen wie in der Version der JÄKen Früchtchen, „Rotkäppchen und der krass BÖSE Wolf“. Die Mutter, Sina Walendy, ist mit der Beziehung zwischen Rotkäppchen, Alessa Knuth, und dem Jäger, Franziska Schönenberg, nicht einverstanden und setzt sie deswegen vor die Tür. Auf dem Weg zu ihrer Großmutter, Luisa Anfang, trifft sie den Wolf, Michaela Schönenberg, und das Übel nimmt seinen Lauf. Betreut wird die Truppe von Nathalie Roschke, Isabell Schoepe und Manuela Thiel.

Es folgte der Gesang „Du bes Kölle“ gesungen von Bianca Knuth und Thomas Schönenberg. Mit dem Sketch „Bundeswehr heute“ gewährte die Gruppierung „verdrüschte Früchte“, bestehend aus ehemaligen Mitgliedern der Gruppe JÄK, einen Einblick in den Alltag heutiger Bundeswehranwärter. Zum Leidwesen des Unteroffiziers, Sascha Schüller, sind dies heute nur noch Freiwillige mit dem Recht zu kündigen. Wo so etwas hinführen kann, wurde in dem Sketch sehr deutlich, so dass der Oberst, Christian Kühn, einschreiten musste um einen Nervenzusammenbruch des Unteroffiziers zu verhindern. Die Rollen der eigensinnigen Anwärter wurden besetzt durch Alexander Kourtis, Michaela Müsch, Christian Müsch, Katharina Zimmermann und Manuel Roth. Betreuerin und „Saftladenzuammenhalterin“ ist Katharina Zimmeremann.

Danach brachten die Änze Pänz – Alessa Knuth, Michaela Schönenberg und Franziska Schönenberg – mit „Mir han e Hätz für Kölle“ den Saal zum Stehen. Als „ne Kappeskopp“ brachte uns Mirijam Harrer näher wie der Alltag in ihrem Büro bzw. der Irrenhauszentrale aussieht und hielt uns auf dem Laufenden was aus der Diät bezüglich Ihrer Hochzeit vor drei Jahren geworden ist. Damit ist sie zwar nicht viel weiter gekommen, hat aber einiges an „unnützem Wissen“ über Lebensmittel gewonnen.

Nun wurde es Zeit für den Auftritt des Jugendtanzcorps. Die 17 Tänzerinnen und Tänzer tanzten auf „De Welt noch nit jesinn“ und anschließend auf ein Medley. Die Kids im Alter von 10 bis 15 Jahre erfreuten mit ihren Darbietungen das Publikum und bekamen zum Schluss auch ein Präsent von Prinz Detlev I. Die Trainerinnen Leonie Gotzens, Katharina Dick und Jacqueline Winters sind mit Recht stolz auf ihre Truppe.

Mit dem wunderbaren Lied „Dröm loss mer noch ens schunkele“ von Willi Ostermann entführte uns Doris Pesch in den Karneval von Anno dazumal. Zurück im Karneval von Heute zog die Burgwache – das Tanzcorps der Änze Kääls -, angeführt von Fahnenträger Christian Hirsch, mit Mariechen Miriam Speth und Offizier Christian Kühn auf die Bühne. Die Burgwache legte mit „Ein Hoch auf die Liebe“ kräftig los. Man sieht den 15 Tänzerinnen und Tänzern den Spaß bei der Sache förmlich an.

Es folgten die Ehrungen durch den Präsidenten Edgar Müsch. Für je 25 Jahre Mitgliedschaft bei der KG Änze Kääls wurden Irene Güsgen, Inge Müsch und Andrea Schmitz geehrt. Gertrud (Trudi) Koll und Ehrenpräsident Heinz Pesch konnten eine Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft entgegen nehmen. Auf stolze 50 Jahre Mitgliedschaft kann Joachim Koll zurückblicken. Als letzte Nummer vor der Pause zeigte die Burgwache mit „Oberaffengeil“ nochmal ihr ganzes Können und holten sich beim Prinzen den wohlverdienten Orden ab.

Nach der Pause begrüßte Dominik Müsch das Publikum und führte gekonnt durch den 2.Teil der diesjährigen Kostümsitzung der KG Änze Kääls. Als erste Nummer nach der Pause trat die Gruppe JÄK (Junge Änze Kääls) mit einem Sketch auf. Nachdem Prinz Detlev I. auf der diesjährigen Prinzenproklamation erzählte, dass er zu seinen Stommeler Zeiten einen Teil seines Gefolges verloren hatte, beschloss die Gruppe JÄK, dass solch ein Malheur in Worringen auf keinen Fall passieren darf. Um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, wurde von der Gruppe kurzer Hand ein „Speed Dating“ für den Prinzen organisiert, bei welchem er einen würdigen Ersatz für den Ernstfall suchen konnte. Nach einer Kennenlernrunde mit kniffligen Fragen entschied sich Prinz Detlev I. für den, aus seiner Sicht, geeignetsten Kandidaten. Als Moderatoren Duo unterstützen den Prinzen Laura Quehl und Michèle Gruß. Kennenlernen durfte Prinz Detlev I. den „Bauarbeiter“ Fredrick Holz, den „Schützen“ Fabian Müsch, „Safari-Susi“ Marisa Bröder, die „Putzfrau“ Franziska Bartschat und den „besonderen Charakter“ des Yannick Holz. Betreut wird die Gruppe von Manuel Roth, Katharina Zimmermann und Michaela Müsch.

Danach begeisterten uns die Mädche vum Rhing – Bianca Knuth, Vicki Müsch, Doris Pesch – mit „Ich dräume wirklich jede Naach vun Dir“. Im Anschluss folgte eine Rede von „Jacqueline (Jacqueline Winters) und Oskar (eine Bauchrednerpuppe)“.

Es folgte das Original Wurringer Buure Schnäutzer Ballett das in diesem Jahr sein 40- jähriges Jubiläum feiert. Angeführt von einer Geburtstagstorte und den Schnäuzerfackeln der letzten 10 Jahre zogen die Auftretenden in Uniform zum „Appelsine-Funke-Marsch“ von Wicky Junggeburth in den Saal. Vor dem Aufzug auf die Bühne legten die Damen Hut und Frack ab und brachten mit Ihrem Tanz zu Despasito den Saal in Fahrt. Auftretende Schnäuzer waren Marita Sandmeier, Claudia Gruss, Conny Meier, Waltraud Hochbruck, Hiltrud Zimmermann, Renate Pache, Ute Mies und Angelika Bilstein Weiterhin zu erwähnen sind Petra Eich, Claudia Krieger und Helga Annas (leider gesundheitlich eingeschränkt)

Bei „Ohh, … der Blinddarm…!“ – einem Zwiegespräch von Petra und Sascha Schüller -folgte eine Verwechslungsspiel zwischen Krankenhaus und Autowerkstatt. Auf dem Weg Richtung Zielgerade begeisterte uns Katharina Zimmermann mit „Jeck Yeah“. Anschließend entführte die Burgwache mit ihrem Zusatztanz das Publikum in den Wilden Westen. Mit einem Indianer Madley zeigte die Truppe nochmals ihr können. Die Begeisterung des Publikums war deutlich zu sehen und zu hören. Eine Zugabe? Kein Problem.

Zum Abschluss standen noch einmal alle Interpreten gemeinsam auf der Bühne um die Gäste mit dem Lied „Kölner Leechter“ zu verabschieden. Sitzungsleiter Dominik Müsch dankte den Verantwortlichen für eine gelungene Sitzung, aber allen voran bei dem hervorragenden Publikum, welches trotz später Stunde aufmerksam geblieben war.

Mit dem Büttenmarsch „Un wenn d`r Deuvel och op Stelze kütt“ – gesungen von Thomas Schönenberg und allen Auftretenden- verabschiedeten sich die Änze Kääls von der Bühne. Prinz Detlev I. hatte seine Zusatzaufgaben mit Bravour gelöst und konnte zufrieden nach Hause fahren. Das Publikum war sich einig. Mir han en schön Sitzung jesinn….

Verantwortlich für die Berichterstattung
Anika Höffken

Herrensitzung 2018

Am 28. Januar 2018 fand zum 25. Mal die traditionelle Herrensitzung der Änze Kääls statt.Pünktlich um 11:00 Uhr zog der Elferrat – dieses Jahr als Clowns kostümiert – auf die Bühne des bis zum letzten Platz gefüllten Worringer Vereinshauses. Präsident Edgar Müsch konnte eine gut gelaunte Männerschar zur „Jubiläumssitzung“ begrüßen.

Sitzungsprogramm:

Die Sitzung startete mit dem Einzug des Prinzen samt Gefolge. Nach einer kurzen Begrüßung von Prinz Detlev I. von der KG Närrische Grielächer ging es gleich mit einem Knüller los.

Als erste Rede debütierte Dominik Müsch auf der Herrensitzung. Den Mann aus den eigenen Reihen kennen wir bereits von seinen zahlreichen Auftritten auf unseren Kostümsitzungen. Der Wechsel hin zur Herrensitzung ist ihm dabei gelungen, denn seine Rede ist bei den Männern bestens angekommen.

Angeführt von Fahnenträger Christian Hirsch zog dann die Burgwache – das Tanzcorps der Änze Kääls – mit Mariechen Miriam Speth und Offizier Christian Kühn auf. Die Burgwache legte kräftig los.

Anschließend sorgten die beiden attraktiven Kölner „Domhätzjer“ bei den Herren der Schöpfung bereits für Schnappatmung, bevor sie auch nur einen einzigen Ton gesungen hatten. Nachdem die Beiden dann auch noch Kölsche Schlager beziehungsweise traditionelle Töne von Willi Ostermann anstimmten und textsicher so manches Kölsche Krätzje sangen gab es im Saal kein Halten mehr.

Mit seinen markanten roten Schuhen folgte dann Edgar Andres als „Ne bonte Pitter„.Gestikulierend trug er, auf das männliche Publikum abgestimmte, Geschichten vor. Auch in diesem Jahr kam der Mann aus Belgien nicht um eine Zugabe herum. Selbstverständlich wurden die Herren auch hierbei nicht enttäuscht.

Anschließend entführte die Burgwache mit ihrem Zusatztanz das Publikum in den Wilden Westen. Mit einem Indianer Madley zeigte die Truppe nochmals ihr können.

Die Begeisterung des Publikums war deutlich zu sehen und zu hören. Sogar Prinz Detlev I. und sein Hofstaat stiegen in den Tanz ein.

Als letzter Redner des Tages startete Stefan van den Eertwegh dann in seiner Paraderolle als „Die Erdnuss“ eine Attacke auf die Lachmuskeln der Männer. So mancher musste aufpassen, dass die Lachtränen nicht die Karnevalsschminke verwischten.

Darauf folgten „die Jungen Trompeter“ – die Brüder Markus und Peter Rey – Mal spielten sie schnelle Samba-Melodien, mal Klassiker der Karnevalsmusik wie „Nie mehr Fastelovend“ von Querbeat. Der Elferrat und das Publikum waren begeistert und sangen und klatschten mit.

Auch die diesjährige Herrensitzung ging musikalisch zu Ende. Wie schon im vergangenen Jahr brachten „June 79“ das Publikum noch einmal zum Toben und die Sitzung somit zu einem gelungenen Abschluss.

Das Schlusswort von Präsident Edgar Müsch ging an alle helfenden Hände vor und hinter der Bühne. Besonderer Dank galt Literatin Vicki Müsch für die Organisation und das tolle Programm der Sitzung. Des Weiteren bedankte er sich auch bei den Sitzungsbesuchern und versprach, dass es im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder eine hervorragende Herrensitzung geben wird.

Verantwortlich für die Berichterstattung:

Anika Höffken

Kostümsitzung 2017

Zum Album hier klicken: Kostümsitzung 2017!

Am 27.01.2017 war die Bühne des Worringer Vereinshauses für die Kostümsitzung der KG Änze Kääls hergerichtet. Angelehnt an das Sessionsmotto „Nä, wat es dat Jeck“, konnte man dank Daniela Buchwald und dem AK Bühne auf dem Bühnenbild ein nostalgisches Klassenzimmer sehen.

Pünktlich um 20:00 Uhr erfolgte die Begrüßung durch den Vizepräsidenten Dominik Müsch. Im Anschluss zog seine Tollität Prinz Dominik I. mit seinem Hofstaat ein. Nachdem der Prinzenschlager „Mer trecke all an einem Streck“ von Sarah Steven dargebracht wurde, nahmen der Prinz und sein Hofstaat in der Prinzenloge ihre Plätze ein.

Danach präsentierten sich die Kleinsten der Gesellschaft unser Kindertanzcorps – mit dem Tanzpaar Franziska Weber und Tim Buchwald, an der Fahne Christopher Abels. 17 Kinder im Alter von 3 bis 9 Jahren, davon alleine 7 Kinder im alter zwischen 3 und 4 Jahren, wibbelten zu „Ohne Dom, ohne Ring, ohne Sunneshing“ über die Bühne. Fantastich mit anzusehen wie diese Rasselbande den Tanz umgesetzt hat. Nicht auszurechnen wieviel Probenzeit dafür von den Trainerinnen Daniela Buchwald, Anke Walendy, Carolin Behnke und Dorothee Schiefer dafür aufgewendet worden ist. Im Anschluss an den Tanz erhielt jedes der Kinder einen Button des Prinzen. Nach dem Abzug folgte ein Sketch der JÄKen Früchtchen. Unter dem Motto „Aufklärung muss sein“ versucht die Lehrerin (Betreuerin Isabell Schoepe) ihre Schüler (Alessa Knuth, Michaela Schönenberg und Franziska Schönenberg) das Thema Sexualität näher zu bringen. Zum Bedauern der Lehrerin läuft diese Unterrichtsstunde leider nicht in den erwarteten Bahnen. Betreut wird die Truppe von Nathalie Roschke, Isabell Schoepe und Manuela Thiel.

Es folgte der Gesang „Mir sin jedäuft mit 4711“, gesungen von Michele Gruß. Abgelöst wurde Michele Gruß von Nathalie Roschke mit einer Rede über den Traum von einem selbst geschlagenen Tannenbaum aus der Eifel und wie dieser, aufgrundvon Touristenströmen und anderen Unwägbarkeiten, mit einer doch geliebten Krüppelkiefer endete. Nach ihrem ersten Auftritt im vergangenen Jahr verzauberte uns die Nachwuchstruppe „Änze Pänz“ (Alessa Knuth und Michaela und Franziska Schönenberg) auch in diesem, dieses Mal mit Ihrer Darbietung von „Mir losse d’r Dom in Kölle“.

Weiter ging es mit einem Zwiegespräch zwischen Sascha und Petra Schüller. Mutter und Sohn brachten eindrucksvoll auf die Bühne, wie lustig es ausgehen kann, wenn man durch die Telefonzentrale eines Ärztehauses anstatt zum Urologen, in eine Zahnarztpraxis weitergeleitet wird. Aufgrund der so entstandenen Missverständnisse blieb im Saal kein Auge trocken. Mit ihrem dritten Auftritt im dritten Jahr, gehören die beiden nun zum Stammpersonal der Kostümsitzung.

Nun wurde es Zeit für den Auftritt des Jugendtanzcorps. Sie tanzten ihren ersten Tanz auf ein Medley und anschließend auf „Liebchen“. Die Kids zwischen 11 und 15 Jahren erfreuten mit ihren Darbietungen das Publikum und bekamen zum Schluss auch den Prinzenbutton von Prinz Dominik I. Die Trainerinnen Jacqueline Winters, Katharina Dick und Leonie Gotzens sind zu recht stolz auf ihre Truppe.Im Anschluss stand eine Premiere ins Haus. Mirijam Harrer stand zum ersten Mal als Rednerin auf der Bühne. Sie zog der Liebe wegen nach Xanten, kommt aber für den Karneval gerne zurück nach Worringen. Als „Ne Kappeskopp“ zog sie ein Resüme über den Umzug, die Vorbereitungen für Ihre Hochzeit und über das vergangene Jahr. Danach brachte Katharina Zimmermann ein Lied speziell für Prinz Dominik I. dar. Unter dem Motto „Charts meets Karneval“ hatte sie das Lied „Chöre“ von Mark Forster zu Ehren des Prinzen umgeschrieben. Ihre Version „und die Funken singen für dich“ beschreibt treffend die verrückte Zeit vom 11.11. über PriPro und Rosenmontagszug bis hin zum Aschermittwoch.

Angeführt von Fahnenträger Christian Hirsch zog dann die Burgwache – das Tanzcorps der Änze Kääls – mit Mariechen Miriam Speth und Offizier Christian Kühn auf. Die Tänzerinnen und Tänzer der Burgwache legten mit einem Medley kräftig los. Es folgten die Ehrungen für 3 verdiente Mitglieder der KG Änze Kääls. Präsident Edgar Müsch gratulierte Bianca Knuth, Manuela Anfang und Ralf Günther für je 25 Jahre Mitgliedschaft. Als letzte Nummer vor der Pause zeigte die Burgwache mit „Oberaffengeil“ nochmal ihr ganzes Können und holten sich beim Prinzen den wohlverdienten Orden ab.

Nach der Pause begrüßten Dominik Müsch und Sascha Schüller das Publikum und führten gekonnt durch den 2.Teil Kostümsitzung. Nach einer ganzen Reihe auch unschöner Trennungen im vergangenen Jahr wurden wir Zeugen einer etwas anderen Wiederzusammenführung. So konnten wir miterleben wie Loki und Smoky (Dominik Müsch und David Jansen) im Himmel wieder aufeinander trafen. Es war fast wie früher. Im Anschluss brachte uns Bianca Knuth im Duett mit Thomas Schönenberg, unserem Prinzen in der Session 2013/2014, mit dem Lied „Heimat es“ zum Schunkeln.

Mit „Ne komische Hellije“ stand anschließend ein karnevalistisches Urgestein auf der Bühne. Peter Kolb hat seine Wurzeln bei den Änze Kääls und kommt immer wieder gerne hier her. Das Original Wurringer Buure Schnäuzer Ballett zog mit „Jailhouse Rock“ auf. Mit einem Tanz auf das Lied: „Leev Marie“ brachten sie den Saal noch mehr in Fahrt. Eine Zugabe war für die Damen natürlich kein Problem.

Durch eine hinterlistige Hexe (Katharina Zimmermann), die der erste weibliche Prinz in Worringen werden wollte, gelang es der JÄK (Junge Änze Kääls) die Hofdamen unbemerkt gegen nicht ganz so attraktive Modelle auszutauschen. Prinz Dominik I. musste tapfer in die Bresche springen um mit viel Witz und großem Einsatz seine Hofdamen wieder aus den Fängen der bösen Hexe zu befreien. Dabei erhielt er große Unterstützung durch die tapfere Toffifee (Laura Quehl) die Ihm nicht nur durch Witz sondern auch durch die ein oder andere Leckerei seinen Einsatz versüßte. Am Ende des Auftrittes war der Hofstaat ganz schön froh seine Hofdamen zurück zu haben. Betreut wird die JÄK durch Michaela Müsch und Manuel Roth.

Auf dem Weg Richtung Zielgerade haben uns Hannelore Roschke, Vicki Müsch und Klaus Weber mit einem Lied aus den 50er Jahren begeistert. Damals standen auch schon einmal die Väter von Klaus Weber und Edeltraud Buchwald mit diesem Lied auf der Bühne. Als krönenden Abschluss entführte die Burgwache mit ihrem Zusatztanz das Publikum nach Bayern. Mit „Hulapalu“ zeigte die Truppe nochmals ihr Können. Die Begeisterung des Publikums war deutlich zu sehen und zu hören.

Am Ende des bunten Programms angekommen dankten die Sitzungsleiter Dominik Müsch und Sascha Schüller den Verantwortlichen, aber allen voran demhervorragenden Publikum, welches trotz später Stunde aufmerksam geblieben war. Alle Sänger kamen ein letztes Mal auf die Bühne und sangen gemeinsam das Abschlusslied „Stääne“. Mit dem Büttenmarsch „Un wenn d`r Deuvel och op Stelze kütt“ verabschiedeten sich die Änze Kääls von der Bühne. Prinz Dominik I. hatte seinen Teil mit Bravour gelöst und konnte zufrieden nach Hause fahren.Das Publikum war sich einig. Mir han en schön Sitzung gesinn….

Verantwortlich für die Berichterstattung

Anika Höffken

Herrensitzung 2017

Am 12. Februar 2017 fand zum wiederholten Mal die traditionelle Herrensitzung der Änze Kääls statt.

Pünktlich um 11:00 Uhr zog der Elferrat – dieses Jahr bayerisch kostümiert im Dirndl – auf die Bühne des bis zum letzten Platz gefüllten Worringer Vereinshauses. Präsident Edgar Müsch konnte eine gut gelaunte Männerschar begrüßen.

Sitzungsprogramm:

Die Sitzung startete mit dem Einzug des Prinzen samt Gefolge. Nach einer kurzen Begrüßung von Prinz Dominik I. von der Großen Karnevalsgesellschaft Köln – Worringen ging es gleich mit einem Knüller los.

Zu Beginn erlebten wir mit „Gérard mit Emilio und Richy“ – die Urlaubsvertretung einen humorvollen Bauchredner-Vortrag, gespickt mit spontanen, witzigen und spritzigen Pointen.

Angeführt von Fahnenträger Christian Hirsch zog dann die Burgwache – das Tanzcorps der Änze Kääls – mit Mariechen Miriam Speth und Offizier Christian Kühn auf.

Die Burgwache legte kräftig los.

Anschließend kamen die „Beckendorfer Knallköpp“. Das total verrückte Rednerehepaar, brachte den Saal mit viel Sinn für Humor un Kölsche Sproch zum Lachen. Dieses hervorragende Zwiegespräch, mit frechen Sprüchen und coolen Gags, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Als „Et Zweijestirn“ begeisterten Carsten Forg und Roland Jansen, bekannt aus Funk und Fernsehen, die Männer. Sie stellten tatkräftig unter Beweis, dass sie nicht umsonst als „Meister der Parodie“ bezeichnet werden. Es gelingt nur noch Wenigen, die aktuelle Politik, Sport und Gesellschaftsgeschehen zu parodieren und in gesungener Form auf die Bühne zu bringen.

Nach Ihren Anfängen bei einer Veranstaltung des MGV im Jahre 1979 waren sie heute wieder hier. „June 79“ sieben Männer, aus Worringen und der Umgebung, die einfach und unkompliziert in die Tasten und Saiten hauen brachten das Publikum mit Oldies und Kölsch-Rock zum Toben.

Mit „Ne komische Hellije“ stand anschließend ein karnevalistisches Urgestein. Peter Kolb hat seine Wurzeln bei den Änze Kääls und kommt immer wieder gerne hier her.

Unter musikalischer Leitung von Bert Mühlens sorgten die „Sound Trompeter Bonn“ nochmal für richtig gute Stimmung und spielte die Männer wieder von Ihren Stühlen.

Die Burgwache entführte das Publikum mit ihrem Zusatztanz nach Bayern. Mit „Hulapalu“ zeigte die Truppe nochmals ihr können. Die Begeisterung des Publikums war deutlich zu sehen und zu hören.

Musikalisch ging auch die diesjährige Herrensitzung zu Ende denn es folgten „Die Kläävbotze“ mit Marcus Meeger, Hans Heiliger, Helmut Kosziak, Bela Pursch, Horst Lemke und Mario Reger.

Sie Kultband aus dem Kölner Norden gab alles und begeisterte das Publikum noch einmal so richtig.

Das Schlusswort von Präsident Edgar Müsch ging an alle helfenden Hände vor und hinter der Bühne. Besonderer Dank galt Literatin Vicki Müsch für die Organisation und das tolle Programm der Sitzung. Des Weiteren bedankte er sich auch bei den Sitzungsbesuchern und versprach, dass es im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder eine hervorragende Herrensitzung geben wird.

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Anika Höffken